Maya: Was „Kollaps“ wirklich bedeutet
Im 9. Jahrhundert wurden Städte im Tiefland aufgegeben – die Bevölkerung verschwand nicht. Millionen Menschen sprechen heute Maya-Sprachen.

Dürren und Kältephasen haben Gesellschaften unter Druck gesetzt – aber Menschen sind keine Messwerte. Dieses Dossier zeigt, wo Klimaarchive stark sind, wo sie überinterpretiert werden und wie Anpassung in der Erde aussieht.
Beginnen Sie mit den Grundlagen, wenn Sie wissen möchten, woher Klimadaten kommen. Wenn Sie eine konkrete Region interessiert, springen Sie direkt zu den Fallbeispielen – jeder Beitrag ist eigenständig lesbar.
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Zeitliche Spannweite
ca. 9500–8000 v. Chr.
Göbekli Tepe
Westasien
ca. 7100–5950 v. Chr.
Çatalhöyük
Westasien
ca. 3300–1300 v. Chr.
Indus-Kultur
Südasien
ca. 1500 v.–200 n. Chr.
Nok-Kultur
Afrika
ca. 1000 v.–1697 n. Chr.
Maya
Mesoamerika
ca. 1100–1450 n. Chr.
Great Zimbabwe
Afrika
ab ca. 1200 n. Chr.
Rapa Nui
Ozeanien
ca. 900–1628 n. Chr.
Nan Madol
Ozeanien
Im Dossier
Im 9. Jahrhundert wurden Städte im Tiefland aufgegeben – die Bevölkerung verschwand nicht. Millionen Menschen sprechen heute Maya-Sprachen.

Die Insel gilt als Lehrstück für Selbstzerstörung. Datierungen, Pollenprofile und Genetik erzählen inzwischen eine andere, weniger dramatische Geschichte.

Über 4.000 kurze Zeichenfolgen sind bekannt – und trotzdem fehlt der Schlüssel. Was der Forschung fehlt, ist nicht Rechenleistung, sondern ein zweisprachiger Text.
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